101-Dinge Liste: Ein vorläufiges Fazit und wie ich sie in meine Planung einschließe [Bullet Journal]

Mit Anfang des Jahres habe ich damit begonnen, meine 101-Dinge-Liste zu führen. Wie komme ich soweit damit zurecht?

Ich habe mir ziemlich viele regelmäßige Dinge vorgenommen (wöchentlich, monatlich oder in größeren Abständen). Diese laufen teilweise schon, aber natürlich noch nicht alle. Mit ein Grund dass ich mich für die 101-Dinge-Liste entschieden habe statt für die klassischen Neujahrsvorsätze ist, dass ich damit flexibler bin. Während ich, wäre „Sport machen“ ein Neujahrsvorsatz gewesen, heute entweder schon verzweifelt oder hätte aufgegeben, so ist das auf der 101-Dinge-Liste einfach ein noch nicht begonnener Punkt, der mir aber statt „DU HAST VERSAGT!!1elf“ „Das ist okay, beginne einfach später damit.“ zuruft. (Ja meine Listen sprechen zu mir… Macht daraus was ihr wollt :D)
Wie behalte ich die 101 Punkte im Auge? Nun erstens nicht alle gleichzeitig. Und zweitens dadurch, dass ich sie in meine wöchentliche Planung einschließe.

Die Punkte, die wöchentliche oder monatliche Planung erfordern, haben Einzug auf meinem Pre-Planning-Spread erhalten, so zum Beispiel mein Vorsatz „mehr kochen“ oder „ein Brot pro Monat backen“.

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Diesen Spread konsultiere ich Sonntag abends bzw. am Ende eines Monats, wenn ich die kommende Woche/das kommende Monat strukturiere, und kann sie so direkt mit einplanen. Statt also am Ende des Monats draufzukommen, dass ich noch gar kein Brot gebacken habe, kann ich mir schon am Anfang des Monats Tage suchen, an denen ich mehrere Stunden am Stück zu Hause bin und blocke mir die Zeit direkt um meine Rezepte durchzugehen, den Teig anzusetzen, zu backen und das Brot schneiden und einzufrieren.

Tracker

Ich bin zwar ein sehr organisierter Mensch, aber das rührt daher, dass ich alles (und ich meine: alles) vergesse, wenn ich es mir nicht aufschreibe und einplane. Zusätzlich tue ich mir mit sozialer Interaktion bisschen schwer. Was bietet sich also mehr an, als auch meine sozialen Begegnungen zu planen? Das bedeutet keineswegs dass ich keine Lust habe, Menschen zu treffen oder mich dazu zwingen muss (ok, manchmal) – es ist einfach eine gute Art, um auch mit weit aus meinem Leben entfernten Personen Kontakt zu halten und niemanden zu vergessen. Wenn sich spontan zusätzlich ein Treffen ergibt, um so besser, und wenn ich mal was nicht schaffe ist das auch nicht so schlimm.

Ich habe mir also zunächst überlegt, welche Personen mir so wichtig sind, dass ich mich regelmäßg mit ihnen treffen möchte bzw. mit ihnen sprechen möchte. Dann habe ich mir überlegt, wie oft realistisch ist, dass ich mit ihnen spreche bzw. sie treffe. Das trage ich monatlich in eine Tabelle ein, die ich im Laufe der Wochen abhake, wobei ich durch die monatliche Neugestaltung Raum habe diese Einschätzungen oder Vorhaben anzupassen.

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So könnte zum Beispiel ein social Tracker aussehen. Die Sprechblase steht für Kommunikation, das Auge für ein Live-Treffen.

Große Ziele klein machen

Viele meiner Ziele auf der 101-Dinge-Liste sind etwas schwammig formuliert, wie z.B. „mehr basteln“ oder „xy lernen“. Damit ich diese Punkte trotzdem nicht vernachlässige, mache ich daraus konkretere Ziele. Zum Beispiel möchte ich 1x/Woche Hand Lettering üben, oder 2 Seifen im Monat machen. Durch diese Stückelung fällt es mir leichter, regelmäßig kleine Ziele zu erfüllen und so, produktiver (und kreativer!) zu sein.

Wieder andere Ziele sind täglich zu erledigen. Hier hilft es meiner Erfahrung nach, sich ein paar Tage lang zu beobachten und dann das Ziel in die tägliche Routine einzubauen.
Zum Beispiel habe ich mir zu Ziel gesetzt, jeden Tag vor Mitternacht ins Bett zu gehen (weil ich nicht gerne lange schlafe, mit unter 7 Stunden Schlaf aber grottenschlechte Laune habe). Damit ich vor Mitternacht ins Bett komme, muss ich spätestens um 11 Uhr mit meiner Abendroutine beginnen. Damit ich um 23 Uhr mit meiner Abendroutine beginnen kann, darf ich nach 22 Uhr keine großen Projekte mehr beginnen. Klingt einfach, ist es aber gar nicht. Zumindest nicht wenn man so wie ich an einer kuriosen Tagesmüdigkeit leidet, die plötzlich wie von Zauberhand verschwindet wenn man damit beginnen sollte ins Bett zu gehen und man dann stattdessen damit beginnt, eine Schmuckhalterung zu bauen oder die Küchenkästen neu zu sortieren.
Um meine Routinen zu verfestigen und auch um neue Punkte hinzuzufügen finde ich die App fabulous super praktisch (englischer Link, deutscher Link). Hier könnt ihr einzelne Aktivitäten zu euren Ritualen hinzufügen, deren Dauer einstellen und auch einen Alarm für den Routinenbeginn.

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screenshot aus meiner Abendroutine in der App „fabulous“

 

Mein bisheriges Fazit zur 101-Dinge-Liste lautet:
Ich habe noch viel vor mir, aber ich fühle mich von den 101 Dingen nicht erschlagen, ich freue mich auf die Punkte die noch kommen und vor allem auf eines: sie abzuhaken!
Mit meiner Art, die regelmäßigen To-Dos in mein Bullet Journal und somit meine Wochenplanung zu implementieren habe ich die Ziele im Blick und riesen Freude daran, an ihnen zu arbeiten.

Ich hoffe ihr konntet euch hier bisschen Inspiration holen,
Bis bald und passt auf euch auf!

Das kleine Seifen-1×1 | Praxisgrundlagen

Aller Anfang ist schwer? Nicht mit dieser Anleitung! Ich stelle euch ein Basisrezept vor und erkläre die ersten Schritte zu eurer eigenen Seife.

Hier habt ihr Links zu meinen letzten Beiträgen der Seifen-1×1-Reihe: Theoriegrundlagen, benötigtes Zubehör.

Es gibt pro Seifenmacher*in  in dieser Welt eine Vielzahl an Rezepten die alle mit verschiedenen Fetten, Zusatzstoffen und mit unterschiedlicher Unterlaugung arbeiten.
Eines der Rezepte, das sich quer durch die Seifencommunities etabliert hat weil es simpel und trotzdem sehr effektiv ist, ist das sogenannte 25er-Rezept. Seinen Namen hat es daher, dass es aus vier verschiedenen Fetten zu jeweils 25% der Gesamtfettmenge (GFM) besteht. Für den Anfang macht es Sinn, zwei feste und zwei flüssige Fette zu verwenden.
Als feste Fette kommen in Frage: Kokosfett, Palmfett, Olivenöl (ist bei Zimmertemperatur flüssig, gilt aber wegen seiner Eigenschaften sobald es verseift ist als festes Fett), sämtliche tierische Fette (Schweineschmalz, Rindertalg, Gänseschmalz, Straußenfett…), Sheabutter und viele mehr.
Flüssige Fette können sein: Sonnenblumenöl, Mandelöl, Distelöl, Sojaöl, Reiskeimöl und viele mehr.
Hier findet ihr eine gute Übersicht über einige Fette und ihre Eigenschaften in Seife für Hintergrundwissen.

Ready?

Je nach Verfügbarkeit der Fette und je nach den Prioritäten die ihr beim Rezept zusammenstellen habt (regional? vegan? palmölfrei?), werdet ihr am Ende eurer Überlegungen mit einem anderen Rezept dastehen.
Dieses Rezept gebt ihr bei einem online-Seifenrechner (zum Beispiel diesem hier) ein, der euch dann auch die jeweilige NaOH-Menge für die präferierte Unterlaugung ausspuckt.

 Set?

  1. Sicherheitsausrüstung anziehen, empfindliche Oberflächen abdecken.
  2. Topf für die Fette, Waage, Behälter zum Anrühren der Lauge, Stabmixer, Förmchen für den Seifenleim und eventuelle Zusätze (Duftöl, Farbe) herrichten.
  3. Fette abwiegen.
  4. NaOH abwiegen.

Go!

Jetzt könnt ihr eure festen Fette am Herd bei geringer Stufe schmelzen lassen.
Währenddessen rührt ihr die Lauge an. Immer das NaOH ins Wasser geben, nie umgekehrt! Sorgt für eine gute Belüftung eurer Arbeitsstätte und rührt am Besten direkt im Waschbecken, sollte die Lauge hochkochen kann sie unterwegs gleich den Abfluss reinigen 😉
Die flüssigen Öle könnt ihr jetzt zu den festen dazugeben. Sowohl die Fette als auch die Lauge sollten auf Handwärme (gemessen an der Außenseite der Behälter, das ist hoffentlich eh klar. NICHT IN LAUGE GREIFEN) abgekühlt sein bevor ihr weiterarbeitet. Ihr könnt aber die Temperatur auch mit einem Thermometer messen, sie sollte unter 40°C betragen.
Die Lauge kommt jetzt in die Fette und ihr rührt das Ganze mit dem Stabmixer. Ihr werdet beobachten dass die beiden Flüssigkeiten zunächst zum Seifenleim emulgieren, dieser dann mit mehr Rühren langsam andickt. Die höchst professionellen Bezeichnungen für die folgenden Stadien sind „dünne Kartoffelsuppe“, „dicke Kartoffelsuppe“ und „Pudding“ und ziemlich selbsterklärend. Wenn ihr kein aufwändiges Design plant und kein andickendes Parfumöl verwendet (vor allem Blumendüfte bringen den Seifenleim gerne zum schnellen Andicken bzw ins Stadium „Blitzbeton“) könnt ihr bis zum Puddingstadium rühren, eure Zusätze wenn ihr welche verwendet einrühren und die Seife in die vorbereiteten Formen gießen.
Jetzt kommt der schwierigste Schritt: Warten. Mindestens 24 Stunden, dann könnt ihr vorsichtig prüfen ob die Seife schon hart genug zum Ausformen ist. Wenn sie schon hart genug ist, aber nicht aus der Form kommt könnt ihr sie ein paar Minuten samt Form in die Tiefkühltruhe packen. Das beim Rausnehmen entstehende Kondenswasser an den Wänden der Form lassen die Seife quasi von selbst rausrutschen.
Anschließend sollten die Stücke mit genügend Abstand zueinander noch mindestens 4 Wochen lagern, während dieser Zeit wird sie sanfter und verliert auch noch Wasser, wodurch sie härter und robuster wird.

Achtung!

Bitte immer die Sicherheitsregeln beachten. Das klingt wie eine leere Floskel, aber nachdem mir bei meiner drölfzigsten Seife die Lauge meine gesamte nicht behandschuhte Hand verbrüht hat weil „ich kann das eh schon“ nehme ich sie selbst viel ernster. Man muss keine Angst vor dem Seifenleim haben und nicht in den Hazard Suit schlüpfen, aber Schutzbrille und Handschuhe sind auf jeden Fall notwendig, anschließend Küche gut putzen bevor mit Lebensmitteln hantiert wird und bitte Kleinkinder und Haustiere fernhalten.
Solltet ihr in der EU leben solltet ihr auch besser schnell Abstand von der Idee nehmen, eure Seifen verkaufen zu wollen. Seifen unterliegen der Kosmetikverordnung und somit strengen Richtlinien. Privatpersonen ohne abgenommener Seifenküche, bestätigten Rezepten etc. dürfen ihre Kosmetik/Seife nicht verkaufen! Es spricht jedoch nichts dagegen, euer Umfeld damit zu beschenken oder auch zu tauschen, z.B. gegen selbstgemachte Marmelade, gestrickte Socken oder auch gegen Fette und Öle zum Seifenmachen – so reißt euch das neue Hobby zumindest kein Loch in die Geldbörse.

Viel Spaß beim Seifen rühren und immer im Kopf behalten: Nicht verzweifeln wenns nicht so klappt wie ihr euch das vorstellt, Seife macht nunmal, was Seife will.
Passt auf euch auf, bis nächste Woche!

Frühjahrsputz | die vergessenen Aufgaben

Zwei Mal im Jahr steht bei mir ein Großputz an. Im September, weil ich da Geburtstag habe, gerne sauber in ein neues Lebensjahr starte und generell bisschen komisch bin, und im Frühling. In dieser Zeit wird aussortiert, umgeräumt, Möbel gerückt, gewaschen, gesaugt und was es sonst noch so alles gibt, vor allem widme ich mich da auch den etwas unbeliebteren Aufgaben (Fensterputzen) und den aufwändigeren (Matratze putzen).
Je nach Wohnumgebung, Sauberkeitsansprüchen und Mitbewohnendenanzahl kann man sich natürlich verschiedene Gewichtungen und Aufgaben vornehmen, ich möchte euch hier ein paar Aufgaben vorstellen die man ich allzugerne übersehe:

  • Ihr habt eure Kleidung Kon-Mari-iet oder auf sonstige Weise aussortiert, den Kasten innen gewischt… aber was ist oben drauf? Liegen da unbenutzte Taschen, alte Verpackungen, übrige Kleiderhaken? Gebt dem Streugut einen fixen Platz, wischt die Kästen auch von oben glänzend sauber. So verstaubt die Kleidung nicht so schnell wenn der Staub bei jedem Mal Türaufmachen auf den Lieblingspulli runterschwebt…
  • Haushaltsgeräte putzen: Auch Waschmaschinen brauchen ab und an Pflege! Selbes gilt für den Geschirrspüler. Macht einen heißen Waschdurchgang mit speziellem Reiniger (gekauft oder hausgemacht), reinigt die Siebe und Waschmittelladen, Gummidichtungen und Außenflächen.
  • Die Arbeitsfläche der Küche glänzt wie neu, aber was ist mit dem Gewürzschrank? Nur allzu gerne stauben fein gemahlene Gewürze mal neben die Packung und hinterlassen ihre Spuren. Raus damit, vielleicht in praktische beschriftete Gläser oder Dosen umfüllen und einmal ordentlich durchputzen.
  • Dunstabzughaubenfilter!! Trust me on this.
  • Gibt es Kästen in die ihr nie so richtig reinschauen könnt weil sie zu hoch sind und wo ihr immer nur auf Zehenspitzen irgendwas reinwerft? Schnappt euch eine Leiter und klettert da mal nach oben, da lauern vermutlich viel Staub und lange vermisste „AchDAisdas“-s.
  • Fensterbrett/Balkon/Terrasse/Garten: Je nach Größenordnung wird das mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen, aber auch die Außenanlagen wollen nach einem langen Winter bisschen Aufmerksamkeit und Liebe. Räumt Laub weg, putzt die auf Matsch geschrumpften Schneematschüberreste weg und pflanzt ein paar Frühlingsblumen wenn euch danach ist.
  • Abstellraum/ Keller/ Dachboden/ Nebengebäude: Die Wohnung blitzt und blankt, im Keller rümpelts und staubts? Nehmt euch einen Kübel heißes Wasser, ein paar Putzfetzen und rückt dem Chaos zu Leibe.
  • Matratze und Decken: Waschen was waschbar ist, den Rest gut auslüften lassen und evt desinfizieren/bleichen/putzen so gut es geht.
  • Hinter den Möbeln… …sammelt sich der Lurch. Verschieben, saugen, wischen
  • Lüftungen (besonders in Neubauten in den Nassräumen) saugen bekanntlich Luft an. Und damit Staub. Die Abdeckung kann man meistens abnehmen, also ran an den Staub!
  • Wände. Putzen was putzen geht! Hundsgewöhnlicher gestricher Rigips ist da bisschen empfindlicher, aber die Badezimmerwandfließen und Küchenrückwand vertragen schon bisschen Schrubbel.
  • Türen und Fenster (ugh). Auch von außen, auch die Fensterbretter.
  • Kastenoberflächen. Nicht nur der Kleiderschrank, gerade in der Küche sammelt sich viel Staub-Fett-bähgitt oben auf den Schränken. Heißes Wasser, ein ordentlich schrubbeliger Schwamm und Kernseife erledigen ihre Aufgabe richtig eingesetzt auch hier gut
  • Fronten, vor allem in der Küche und im Bad: Kalk, Tomatensoße, Seife… bilden Ablagerungen an den Türen und Ladenfronten. Bringt sie wieder auf Hochglanz!
  • Sofa: Bezüge saugen/putzen/waschen, den Bettkasten wenn vorhanden und die Polster putzen

Zu guter Letzt ist so ein Großputz auch immer eine gute Gelegenheit auszumisten (die auszumistenden Mengen werden auch stetig weniger wenn man das regelmäßig macht). Außerdem sieht man dann die eigenen vier Wände mit bisschen anderen Augen: Was gehört verbessert? Was gehört erledigt? Macht euch eine Liste und schaut, wie viel davon ihr bis zum nächsten Großputz erledigen könnt.

Viel Spaß beim Putzen,
Passt auf euch auf und bis bald!

 

 

 

Ist das nicht gefährlich? | Bärlauchzeit

Jeden Frühling wiederholt sich das folgende Gespräch zwischen meinem Vater und mir.
Ich: „Heute gibts Bärlauch-XY, magst du auch?“
Baba: „Hast du ihn selber gepflückt?“
Ich, stolz: „Ja!“
Baba: „Dann nicht.“

Der Rest meiner Bekannten teilt sich grob in zwei Lager, Die Ethusiastischen („Bärlauch ist SUPER wir müssen jeden Tag Bärlauch sammeln gehen und einen Jahresvorrat anlegen! Kann man das verkaufen??“) und Die Vorsichtigen: „Naja, ich hab gehört das kann gefährlich sein, ich mach das lieber nicht, will mich nicht vergiften.“
Beides hat durchaus seine Berechtigung, solltet ihr den Bärlauchverzehr aber nicht gänzlich verweigern sondern einfach auf der sicheren Seite sein wollen, so hoffe ich hier bisschen Aufklärung zu bringen.

Was? Wo?

Bärlauch wächst wild im Wald und ist eine der ersten Pflanzen, die im Frühling seine Blätterspitzen aus der dicken Laubschicht steckt. Wenn er an einer Stelle wächst dann großflächig, da er sich jährlich vermehrt. Wenn man also einen Platz kennt (und die sind nicht sonderlich selten, zumindest in der östlichen Hälfte Österreichs), dann erspart man sich folgendes mühsames Suchen à la Schwammerlsammeln und kann sich in Ruhe durch die Unmengen an Blättern pflücken.

Giftig?

Bärlauch ist ungiftig und schmeckt nach bisschen grünerem und frischerem Knoblauch. Allerdings sollte man ihn nicht mit anderen Pflänzchen verwechseln die um diese Zeit so im Wald wachsen, weil ein paar von denen sind nämlich giftig.

Verwechslungsgefahr – Maiglöckchen, Herbstzeitlosen und was sonst noch so sprießt.

Efeu – schaut sehr anders aus als Bärlauch, wächst den Boden oder Bäume entlang an langen Ranken und hat rundliche dicke Blätter, die dunkelgrün sind.
Herbstzeitlosen – Die jungen Blätter dieser Blume kommen schon im Frühling durch die Erdschicht (selten im Wald, eher auf Wiesen). Sie sind aber viel robuster und verjüngen sich kaum nach unten hin.
Schneeglöckchen: Oft schon vor dem Bärlauch wachsen die ersten Schneeglöckchen aus dem Waldboden. Die Blätter sind viel dünner, matt grau-grün und außerdem sehr leicht an den mehr oder weniger gleichzeitig sprießenden Blümchen zu erkennen.
Maiglöckchen – die gefährlichste Verwechslungsmöglichkeit. Wie der Bärlauch wachsen auch sie im Wald (wenn auch meiner Erfahrung nach erst bisschen später, aber sie überschneiden sich durchaus!). Das direkteste Unterscheidungsmerkmal ist hier die Blattunterseite, die beim Bärlauch matt, bei Maiglöckchen aber glänzend ist. Bei Unsicherheit kann man auch den Stiel betrachten (Bärlauch hat pro Blatt einen Stängel, Maiglöckchen wachsen zweiblättrig an einem Stängel). Bei Unsicherheit einfach bisschen buddeln: Bärlauch hat kurz unter der Erdoberfläche eine kleine Zwiebel (eine Zwiebel pro Blatt und Stängel). Maiglöckchen sind über weit verzweigte Rhizome, die auch tiefer unter der Erde liegen können, miteinander verbunden.

Für Fotos und ausführlichere Berichte sucht bitte noch selber bisschen im Netz oder in Bestimmungsbüchern. Sehr ans Herz legen kann ich euch auch diesen Blogartikel von meiner lieben Freundin Lisa.

Sonst noch was?

Ich persönlich würde stark von Spaziergängern und Hunden frequentierte Plätze meiden, so wie auch welche die direkt an stark befahrenen Straßen liegen.
Am Besten ihr zieht zusammen mit schon etwas erfahreneren Bärlauchpflücker*innen los, so könnt ihr gute Plätze kennenlernen, bei Unsicherheiten nachfragen und außerdem macht’s zu mehrt auch gleich mehr Spaß!

Viel Spaß beim Pflücken, passt auf euch und bis bald!

DIY Feinwaschmittel

Die ganze Woche mache ich bereits Frühlingsputz, man kann durch meine Fenster wieder was erkennen und ich muss mich nicht mehr jedes Mal in Grund und Boden schämen wenn ich die Gewürzlade öffne weil sich mittlerweile mehr Gewürze neben als in den respektiven Behältnissen befinden. Im Zuge dessen wasche ich auch die dicken Kuscheldecken und an ihre Stelle treten… weniger dicke Kuscheldecken (was dachtet ihr denn? Es gibt keine Jahreszeit ohne Kuscheldecken).
Da mir aber vor Kurzem  ein gekauftes Wollwaschmittel ausgegangen ist, mache ich nun das erste Mal für mich Feinwaschmittel selbst.

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Zu beachten ist dabei, dass es im Gegensatz zu meinem Waschpulver kein Soda enthalten sollte, da dieses in die Wollfasern (und Seide übrigens auch, ich besitze aber ca 0,3 Dinge aus Seide, darum spreche ich hier nur von Wolle) eindringt und sie aufschwemmt. Online habe ich auch einige Berichte von Personen gefunden, die reines Wollwaschmittel machen und dem einen klitzekleinen Klecks Lanolin zufügen, der die Wolle pflegt. Da ich aber auch ein paar Mischgewebe-Dinge habe verzichte ich auf die extra Überfettung. Online gibts es einen Haufen Rezepte, die quasi alle die gleichen Zutaten verwenden, jedoch in verschiedenen Gewichtungen. Diese Zutaten sind:

  • Wasser
  • Alkohol
  • (Kern)seife

Die Seife fein raspeln und mit dem Wasser aufkochen. Wenn Bedarf besteht pürieren und durch ein Sieb streichen (das passiert vor allem wenn man zu ungeduldig ist und oder wenn die Seifenstückchen zu groß sind). Nach dem Abkühlen den Alkohol hinzufügen und nochmal gut durchmixen.

Man braucht mehr Wasser als Seife, und mindestens 15% (der Wassermenge) an Alkohol (entsprechend mehr wenn man niedrigprozentigen Alkohol verwendet) zum Konservieren. Da der Alkohol hier aber sowieso auch für seine Reinigungskräfte verwendet wird, schadet mehr auch nicht. Mehr zur Konservierung mit Alkohol könnt ihr zum Beispiel hier und in den angegebenen Quellen lesen.
Die Rezepte auf die ich gestoßen bin sprechen teilweise von Brennspiritus, das würde ich nicht empfehlen, zumindest auf meiner Flasche steht groß was von Safety Hazard und dass er nicht in den Wasserkreislauf gelangen sollte… Da greife ich lieber zum Hochprozentigen in der Hausbar, das wird sowieso nicht getrunken und kann als Waschmittel zumindest noch was Sinnvolles anstellen.

Ich habe:

80 g geraspelte Kernseife
100 ml Wasser
200 ml Ouzo
Nach der oben beschriebenen Vorgehensweise gemischt und abgefüllt. Außerdem wanderten bei mir noch ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl mit rein, damit die Motten in der Sommerpause nicht auf dumme Ideen kommen.IMG_20140520_223044

Viel Spaß beim Nachmischen, passt auf euch auf und bis nächste Woche!

 

 

12 Stunden an einem Märztag | 12v12

Wie letztes Monat auch schon möchte ich heute meinen Tag mit euch teilen. Bilder, Text, Impressionen, eine Art Hybridmischung aus diesem und diesem Online-Event.

Sonntag, 12. März 2017

Ich bin um neun Uhr aufgestanden und habe direkt erstmal den kleinen Küchenofen eingeheizt. Anschließend habe ich eine Stunde meine Listen, Kalender und mein Bullet Journal auf den neuesten Stand gebracht und Tee getrunken.

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Gegen zehn beginne ich mit dem Haushalt, denn gestern hat mich der Garten zu laut gerufen und es ist einiges liegen geblieben…

Dann ist warm Anziehen angesagt, denn bis zwei nachmittags arbeite ich im Garten: Zunächst muss ich Holz holen und den Ofen putzen, der ist vom Dauerbetrieb ganz schön mitgenommen.

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die gefühlt unendlichen Holzvorräte sind in diesem kalten Winter schon um einiges geschrumpft…

Dann widme ich mich einer von zwei „Kramschecken“ im Garten, hier wachsen stachlige Büsche, Unmengen Holunder und natürlich Efeu ohne Ende, im Herbst hat sich darunter ein Haufen Laub angesammelt und sowieso und überhaupt muss das alles weg, weil ich brauche Platz für meine zwei Feigenbäume. Also rein in die Lederhandschuhe und ab durch die Hecke!

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Aber vorher noch ein Foto. Hübsch sind sie ja, die Biester…

Das Schneiden war mühsam aber machbar, aber die ganzen stachligen (dornigen?) Zweige dann in die Gartensäcke zu stopfen war eine schmerzhafte Angelegenheit. Und davon dass es mich beim Ausreißen einer Holunderwurzel kräftig auf mein Hinterteil AUF ebendiese stachligen Zweige gesetzt hat, davon reden wir besser nicht… Die Nachbarn kennen jetzt vermutlich ein paar neue Kraftausdrücke.

Mit herumliegenden Steinen bastle ich zwei Drainagen an den Regenrinnen, so bin ich für die Frühlingsregen gerüstet. (Wenn sie denn kommen… Die Gegend ist super trocken.)

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Die paar bei den Grabarbeiten freigelegte Blümchen bekommen ein neues Zuhause.

Die Gemüse- Beeren und Blumenbeete werden von „Unkraut“ befreit und ich arbeite die Mulchschicht ein. Die Erde darunter ist wunderbar locker und ich begegne vielen Regenwürmern. Die Nachbarn wundern sich an dem Punkt vermutlich eh nicht mehr über mich, drum quietsche ich beim ersten und zweiten und dritten ein „Guten Tag lieber Regenwurm!!“.

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Der Knoblauch ist schon unterwegs!

Ich würde gerne noch ewig im Dreck herumgraben, aber der Wald ruft! Also Händewaschen und schnell zum Nachbarn bevor ich losfahre, der stand gestern nämlich vor der Tür als ich gerade Besuch hatte.

Nachbar: „Halloooo“
Ich: „Hallo, alles klar?“
Nachbar: „Jo jo. Heast schau amoi i hob da an Nudlauflauf brocht, oba der is siass, des is a Dessert. Des konn ma pikant machen und siass. I hobs siass gmocht. A siassa Nudlauflauf.“
Ich: „Oh, dankeschön, sehr lieb!“
Nachbar: „Und mei Telefonnummer. Waaßt eh. Konn ma jo immer brauchen. Oisdann pfiat di!“

Ich: „…“
Besuch 1: „Ich hab kein Wort verstanden.“
Besuch 2: „Is das hier immer so?“

Ich gehe also den Teller von ebendiesem Nudelauflauf retournieren und lass ihm meine Nummer da. Weil man das unter Nachbarn halt so macht, anscheinend.
Da der Gute aber Redebedarf hat, komme ich nicht ohne eine kleine Gartenrunde und einer handvoll getrockneten Morcheln wieder los, und der Zusage, mal mit ihm in den Wald zu fahren. Ich freue mich tatsächlich schon drauf, ich bekomme Morcheln, der Alte Gesellschaft und das Wissen der älteren Generation geht nicht verloren. Für Gratisessen und Wissen über Gratisessen bin ich immer zu haben!

Jetzt aber schnell meine Freundin abholen und in den Wald! Nach einem kurzen Streifzug durch traumhafte Wiesen voller Schneeglöckchen widmen wir uns dem Bärlauch.

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Mit vollem Bärlauchkörbchen geht es wieder zurück in die Stadt. Das Auto wird den Duft vermutlich im Herbst noch in sich tragen…

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Zurück in Wien habe ich keine Fotos mehr für euch. Ich bin ziemlich streichfähig, verwüste die Küche auf meiner Mission noch Bananenbrot und Abendessen und gehe um zehn schon ins Bettchen. Aufgeräumt wird morgen!!

Hier übrigens mein Bananenbrotrezept. Ich bin im Internet über diesen Screenshot gestolpert und musste es einfach ausprobieren. Seitdem mache ich es immer wieder und viele haben schon nach dem Rezept gefragt. Hier also:

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Viel Spaß beim Bananenbrotbacken, passt auf euch auf und bis bald!

 

 

Bärlauchzeit! | Verwertung und Rezepte

ENDLICH!!!

Schon Ende Feber hat mir eine Freundin ein Foto ihrer Bärlauchbeute geschickt, und ich war kurz davor. um acht Uhr abends ins Auto zu hüpfen und in den Wald zu fahren. Ich konnte mich schließlich selbst davon abhalten, und bin erst am folgenden Morgen losgestartet – zu drei verschiedenen Wäldchen, und in keinem war ich erfolgreich. Mist! Das einzige was ich an diesem Tag aus dem Wald mitnahm waren ein paar schöne Sandsteine und eine interessante Konversation mit dem Förster. („Wos suachst’n?“ – „Brombeeren.“ – „Aso?“ – „Nein.“).
Ein paar Tage blieb ich weiter bärlauchlos und habe aus Frust sehr viel Knoblauch gegessen, um das wieder wettzumachen. Am kommenden Wochenende war es aber endlich so weit. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald lacht es durch mich die dicke Laubschicht grün an. Und diesmal wirklich: Kein Fehlalarm, kein Efeu, keine Schneeglöckchen, Bärlauch!! Endlich.
Zu fünft haben wir schnell einen recht großen Sack voll beinander (auch wenn zwei Personen lieber auf Bäume klettern und mit Stöcken kämpfen, und eine Person sich den Schneeglöckchen widmet…).

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Auf dem Heimweg bekomme ich die unvermeidliche Frage gestellt „Was machst du eigentlich mit dem ganzen Bärlauch?“

Hier also ein paar Inspirationen. Er wird euch bestimmt nicht zu viel 😉

Mit frischem Bärlauch kochen

Der erste Bärlauch kommt bei mir traditionsgemäß ganz schlicht, kurz in Öl geschwenkt zu Nudeln auf den Teller. Dazu passt Ziegenfrischkäsecreme und viel Pfeffer.

Sonstige Ideen: Gnocchi, Omelette, Bärlauchstrudel mit Schafskäse, Bärlauchrisotto mit knusprig gebratenem Fisch, Ricotta-Bärlauch-Nockerl, Ravioli, Suppe und Aufstriche.

Bärlauch haltbar machen

Das gute alte Bärlauchpesto, das diesen Namen schon fast nicht mehr verdient hat dient mir dazu, den ersten Bärlauch für die Tage zwischen dem Pflücken frisch zu halten. Dazu wird der Bärlauch gewaschen, je nach Geduld mehr oder weniger fein nudelig geschnitten, in ein Einmachglas gestopft, schichtweise mit Olivenöl übergossen und mit Meersalz gesalzen. Die oberste Schicht sollte unbedingt eine dicke Lage Öl und Salz sein, so verdirbt er im Kühlschrank nicht.
Dieses Pesto, und auch das übrige Öl gebe ich, vor allem in den ersten Bärlauchtagen, über fast alles was ich zu mir nehme: Kartoffeln, Pizza, ins Omelette, über Nudeln, zu Reis, einfach in Topfen oder Frischkäse rühren, Brot mit Pesto und Käse überbacken, Pestostangerl backen (Salzstangerl quasi, nur wird anschließend Pesto drübergepinselt)…

Aber das ist nicht genug! Um zumindest über den Sommer zu kommen nutze ich auch noch andere Formen des Haltbarmachens, der letzte Löffel Bärlauchpesto kommt bei mir üblicherweise bei der ersten Kürbiscremesuppe zum Einsatz.

Bärlauchpesto II (jetzt aber wirklich): Die älteren, schon eher intensiv schmeckenden und etwas ledrigen Blätter eignen sich hier gut. Dazu wird der Bärlauch mit anderen Küchenkräutern nach Wahl (Petersil, Basilikum..) kleingeschnitten oder gehäckselt, mit leicht gerösteten Nüssen (Hasel-, Wal- oder auch Pinienkerne), Salz und Pfeffer vermischt und am Ende Olivenöl untergerührt. Wenn ihr das Ganze schon mit dem Öl püriert nehmt besser kein Olivenöl sondern ein neutrales, da das Olivenöl bei viel Mixbewegung bitter werden kann.

Bärlauchbutter fürs Grillen: Die jungen Blätter werden geschnitten und mit Gewürzen nach Wahl (bei mir immer dabei: Rauchsalz und Zitronenzesten) zimmerwarmer Butter untergemischt. Kleine Mengen kann man dabei mit der Rückseite einer Gabel mischen, ich mache aber mindestens einen halben Kilo und nehme den Kartoffelstampfer zu Hilfe. Die Butter wird in Frischhaltefolie zu einer Rolle geformt und wieder eingekühlt bis sie schnittfest ist, in Stückchen geschnitten und dann portionsweise in einem geruchsdichten (!) Container eingefroren. In der Gefriertruhe wartet sie dann auf ihren Einsatz beim ersten Grillen, passt aber auch hervorragend zu Ofenkartoffeln oder Fisch.

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Einfrieren: Da ich mit Spinat im Garten immer noch nicht so ganz klarkomme (fragt nicht), friere ich übers Jahr verschiedene Ernten als Spinatersatz ein (Bärlauch, Brennnesseln, Mangold). Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, die ich beide anwende.
Cremebärlauch: Hier nehmt ihr am besten jungen Bärlauch, da dieser noch nicht so fasrig ist. Der wird blanchiert, abgetropft und dann mit einem Schuss Milch, Schlagobers oder pur gemixt bis er eine homogene Konsistenz erreicht hat. Anschließend portionsweise einfrieren.
Bärlauchzwutschgerln: Angelehnt an die hierzulande erhältlichen „Spinatzwutschgerln“ wird der Bärlauch in handlichen, mehr oder weniger würfelförmigen Portionen eingefroren ohne dass er seine Form verliert. Das ist platz- und nervensparend.
Dazu müsst ihr den Bärlauch (hier eignen sich auch die nicht ganz so jungen Blätter) blanchieren, abtropfen und auskühlen (! ich spreche aus händeverbrennender Erfahrung) lassen, anschließend mithilfe eines sauberen Geschirrtuchs gut ausdrücken und kleine Portionen formen. Diese könnt ihr auf einem kleinen Tablett nebeneinander einfrieren (sie riechen an diesem Punkt nicht mehr so stark dass es die gesamte Kühltruhe verbärlaucht) und anschließend wenn sie gefroren sind in Ziplockbags o.Ä. einfrieren. So verhindert ihr ein aneinanderkleben.

Gnochi, Ravioli, Nockerln etc. können natürlich auch eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden.

Schließlich noch zur Konservierung vom Pesto I: statt Olivenöl nehme ich bei einigen Gläsern geschmolzenes Butterschmalz (hier erfahrt ihr wie ihr das einfach selber machen könnt). Das härtet beim Abkühlen aus und bildet eine feste Schicht oben, die die Luft abschließt und so das Ganze länger haltbar macht.

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Wenn sich die Bärlauchzeit dem Ende zuneigt und er schon Knospen bekommt, lege ich diese sauer ein, ein schmackhafter und regionaler Kapernersatz. Dazu erzähle ich euch aber mehr, sobald es soweit ist.

Viel Spaß beim Sammeln, passt auf euch auf und bis bald!