Zitronensorbet auf Baisernestchen mit Erdbeer-Rosmarin-Kompott

Die Unmengen an Eiscreme, die ich im Winter mit Unmengen an Dottern mache hat ausschließlich – und ich meine ausschließlich – eine leicht negative Folge: Mein Gefrierschrank geht vor lauter Eiklar fast über. Wie gut dass sich im Sommer statt der schweren Eiscreme voller Dottern eher leichte, erfrischende Sorbets anbieten. Und wie gut dass sich dazu Eischnee sehr gut eignet.

Heute möchte ich euch ein wunderbar erfrischendes Zitroneneis vorstellen. In Kombination mit den knusprigen Baisernestchen (Eiklarverwertung!) und dem fruchtig-süßen Erdbeerkompott mit der kräutrigen Rosmarinnote ist das ein wahrgewordener Sommertraum.

Für die Zubereitung der Baisernestchen schaut ihr am Besten zur ungekrönten Baiserkönigin hier her. Die lassen sich übrigens auch wunderbar auf Vorrat herstellen!

Das Rezept fürs Erdbeerkompott habe an dem aus dem Backbuch Die wunderbare Welt von Fräulein Klein angelehnt. Ihr braucht:

500 g Erdbeeren, geputzt und geschnitten
8 EL Zucker
2 EL Vanillezucker
Saft einer Orange
2 Zweige Rosmarin

Saft, Rosmarin und Zucker aufkochen. Erdbeeren dazugeben und köcheln lassen. In Gläser abfüllen und diese im Wasserbad einkochen.
Die Methode im Wasserbad funktioniert meiner Meinung nach besser als das Kompott einfach abzufüllen, da es recht stückig ist und so besser haltbar ist.

Das Erdbeerkompott ist hier kein Muss, es passt aber wunderbar zum Zitroneneis. Alternativ könnt ihr aber auch anderes Kompott oder frisches (Beeren)obst verwenden, um der Säure vom Eis mit fruchtiger Süße bisschen entgegenzuwirken.

Für den Hauptstar, das Zitroneneis, braucht ihr

2 Eiklar
400 g Zucker (ich nehme 350 g)
300 ml frischer Zitronensaft (ca. 6 Zitronen)
400 ml Wasser
Zesten von 2 unbehandelten Zitronen

180 g Zucker mit 70 ml Wasser aufkochen und köcheln lassen bis der Sirup 120°C hat. Eiklar aufschlagen und den Sirup in einem dünnen Strahl einlaufen lassen. Weiterschlagen bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt, dick und glänzend ist.
Die restlichen Zutaten zusammen aufkochen und etwas reduzieren lasen. Die Zitronenschalen bei Bedarf rausfischen – ich lasse sie aber immer drinnen. Den Zitronensirup mit dem Eischnee mischen und 12 Stunden im Kühlschrank erkalten lassen. Vor dem Weiterverarbeiten nochmals durchmischen, anschließend in der Eismaschine gefrieren lassen.

Alles zusammen auf einen Teller getürmt, eventuell mit noch etwas frischen Zitronenzesten und Minzblättchen – nicht nur optisch wundervoll sondern durch die Kombination von cremig und knusprig, süß und sauer und der abrundenden Tiefe vom Rosmarin auch ein geschmacklicher Traum.

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Vielleicht wollt ihr also noch die letzten Erdbeeren verarbeiten oder einfach ein leckeres Zitroneneis machen – legt los!

Passt auf euch auf und bis bald!

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