Meine 101-Dinge-Liste | Gedanken zum Jahresende

Eine 101-Dinge-Liste ist eine Sammlung verschiedener Aufgaben, Projekte, Pläne und Ziele die man sich vornimmt, in einem Zeitraum von 1001 Tagen (etwas weniger als drei Jahre) zu erreichen. Wie man dabei vorgeht ist vollkommen offen, viele ordnen die Punkte der besseren Übersicht wegen nach Kategorien. Ich habe Anfang des Jahres bereits eine 101-Dinge-Liste zusammengestellt und gebloggt, sowie etwas später ein Update gegeben.

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Wie schaut es also im Moment mit der Erfüllung meiner Liste aus? Nun ja, wie ihr bestimmt schon an den fehlenden Aktualisierungen der ursprünglichen Liste sehen könnt, läuft das Ganze seit einigen Monaten nicht mehr so gut.
Dieses Jahr war vor allem im Sommer sehr stressig, teuer und ermüdend und aus diesen Gründen habe ich es nicht geschafft, Regelmäßigkeiten aufrecht zu erhalten bzw. mich um die Erfüllung einzelner Ziele zu kümmern.
Es hat also nicht alles so geklappt wie ich mir das vorgestellt hatte – aber die inhärente Flexibiltät der Liste erlaubt zum Glück auch kleine Fehlschläge und Hürden im Zeitplan.

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Was hat gut geklappt? Was nicht? Ich möchte euch einen kurzen Einblick in meine Gedanken zu den verschiedenen Rubriken geben.

In der Rubrik Soziales habe ich mich gut weiterentwickelt. Ich habe gelernt, dass ich nicht allen Menschen gefallen muss und dass meine Zeit wertvoll ist – zwei Dinge die maßgebend dazu beitragen, dass ich weniger Stress habe.
Auch habe ich gelernt, meine perfektionistischen Ansprüche runterzuschrauben. Feiern müssen nicht perfekt durchgeplant sein mit passender Tischdekoration etc – mehrere Leute einladen muss nicht schon im Vorfeld anstrengend sein! Mein Geburtstag war bis auf die Torte ein einziges Restlessen, es wurde nicht dekoriert und es gab nicht genug Sessel, trotzdem haben sich alle wohlgefühlt und sind satt geworden.
Die Verwendung von einem Social Tracker (genauer beschrieben habe ich das hier) finde ich nach wie vor hilfreich, v.a. für die Leute die ich öfter vergesse weil sie einfach nicht direkt in meinem täglichen Umfeld sind.

In der Rubrik Finanzielles hingegen schaut es aus Gründen momentan nicht sonderlich rosig aus, aber auch hier geht es langsam wieder bergauf (zumindest bis zum großen Umbau im Sommer…).
Das wöchentliche Sparen funktioniert mit großen Schulden leider nicht ganz so wie ich mir das vorstelle, da alles da rein verschwindet und sich meine Motivation dadurch in Grenzen hält.

Meine Hobbies, vor allem die kreativen, haben im Sommer auch etwas gelitten. Aber jetzt bei Herbstwetter und einem Häferl heißem Tee geht auch das wieder besser voran, gerade bin ich schon voll in der Produktion von Weihnachtsgeschenken 😉
Das Lesen hat sehr gut geklappt, ich habe mindestens ein Buch pro Monat gelesen, meine gesamten ungelesenen Bücher ausgelesen und habe vor, diese Frequenz auch beizubehalten. Dabei lese ich am Häufigsten in öffentlichen Verkehrsmitteln und weniger zu Hause – das aktuelle Buch ist einfach immer mit dabei und wird in der Straßenbahn oder in Wartezimmern u.Ä. ausgepackt.

Auch meine täglichen Routinen sind leider durch den Stress in den letzten Monaten sehr durcheinander gekommen. Ich merke jedoch, dass sie mir fehlen und ich somit auf dem richtigen Weg bin, wenn ich sie wieder aufnehmen möchte. Darum bin ich auch gerade dabei,  mir zusätzlich einen „Stundenplan“ für meinen idealen Tagesablauf zu verfassen – meine Hoffnung ist es, mich dadurch besser einschätzen zu können und meine To-Dos zur richtigen Zeit zu erledigen, sodass ich abends Zeit habe, um den Tag gemütlich mit meiner Abendroutine ausklingen zu lassen.

So einige der Projekte habe ich bereits erledigt, ein paar werden in der aktualisierten Form der Liste gestrichen und der Rest in kleine Schritte eingeteilt, die mich hoffentlich zum Erfolg bringen. Diese Schritte habe ich auch diesmal wieder in meinem Bullet Journal notiert, um sie nicht aus den Augen zu verlieren.

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Alles in allem finde ich das Konzept der Liste nach wie vor toll und werde meine eigene zum Jahreswechsel dann aktualisieren und mich mit neuem Elan an die Erfüllung machen 🙂
Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick interessiert und euch vielleicht motiviert, auch eine solche 101-Dinge-Liste zu starten wenn das was für euch ist!
Viel Spaß beim Planen, alles Liebe und bis bald.

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