Plan with me 2018 | Mein Bullet Journal

Plant ihr auch so gerne wie ich? Wenn „Kalender“ für euch ein Fremdwort ist, ihr zu diesen wundersamen Menschen gehört, die ihre Termine im Kopf behalten (WIE??) oder die einfach von Tag zu Tag leben, dann wird euch dieser Blogbeitrag vermutlich nicht zusagen.
Wenn ihr hingegen so wie ich alles Mögliche (von Sozialkontakte pflegen über Wohnung putzen bis zu Haare waschen) vergessen würdet, würde es nicht auf irgendeiner Liste stehen und ihr euren Tag auch erstmal mit einem Blick in Kalender und To-Do Listen starten müsst, dann seid ihr hier genau richtig. Ich spreche darüber, wie ich im kommenden Jahr 2018 plane zu planen (ihr merkt…) und was für mich in 2017 gut geklappt hat. Letzte Woche habe ich bereits über meinen Kalender gesprochen, heute soll es um mein Bullet Journal gehen.

Mein Bullet Journal

Als gefühlt das ganze Internet anfing, Bullet Journals zu machen, fand ich es doof, weil ich anfangs eben alle Dinge doof finde. Gewohnheitstier und so. Dann habe ich doch selbst begonnen… Und mag es!
Das Bullet Journal ist mittlerweile ein sehr bekanntes Konzept. Falls euch das nichts sagt: Ein Bullet Journal ist ein Notizbuch, in dem man sich Kalender(übersichten), To-Do-Listen und worauf man sonst so Lust hat selbst zeichnet/konstruiert. Hier findet ihr eine genauere Beschreibung und auf Pinterest einen Haufen Beispielbilder.

Das funktioniert für mich in dieser Form wie das viele machen nicht unbedingt – ich bin nämlich die Sorte Mensch die ab Oktober sowohl den Kalender des aktuellen Jahres als auch den des kommenden umherschleppt um jederzeit Termine eintragen zu können. Sprich, ich plane gerne im Voraus, und zwar weit im Voraus. Dafür finde ich einen herkömmlichen Kalender ganz praktisch, man weiß genau wo man einen bestimmten Tag findet und kann sich da Eintragungen machen.
Für andere Zwecke finde ich das Bullet Journal allerdings wunderbar, und zwar für meine monatlichen, wöchentlichen und täglichen To-Do-Listen, die sonst auf verschiedensten Schmierzetteln quer durch die Weltgeschichte fliegen. Und auch wenn es äußerst befriedigend ist, eine To-Do-Liste nach getanerer Arbeit einfach nur zu zerknüllen und wegzuschmeißen, so ist es mindestens genau so befriedigend, alle Listen an einem zentralen Ort verwaltet zu haben.

 

2017 habe ich mein Bullet Journal in einem karierten Notizbuch gehabt, für 2018 habe ich mir ein gepunktetes Leuchtturm-Notizheft gegönnt. Die Punkte haben den Vorteil dass man sich von ihnen leiten lassen kann, sie aber nicht so hervorstechen wie die Linien in einem karierten Heft.

Mein „BUJO“ ist mittlerweile also einfach nur eine Listensammlung, von allgemeinen Listen wie meiner 101-Dinge-Liste oder einem Frühlingsputz-Plan über monatliche To-Dos wie meinem Social Tracker bis zu wöchentlichen (1 Mal pro Woche bloggen!) und täglichen (was eben so ansteht) Aufgaben. Wenn ich Zeit habe übe ich mich in Schönschrift, wenn nicht dann wird gekritzelt – alles in allem wirkt es aber immer aufgeräumter als mein ehemaliges Zettelchaos. Und das für Bullet Journals typische Ausmalen eines Kästchens (anstatt eine Aufgabe durchzustreichen) habe ich auch übernommen – wirkt schicker und man kann im Nachhinein noch lesen was man so zu tun hatte.

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Im Moment bin ich sehr mit meinem System zufrieden, das Schöne am BuJo ist aber auch, dass man es jederzeit anpassen kann, wenn etwas nicht passt. Im vorderen Teil des Notizbuchs habe ich mich immer aktuelle Listen eingetragen, sowie zum Beispiel meinen Putzplan, eine Wunschliste sowie „Books to Read 2018 – aber auch das könnt ihr natürlich ganz nach euren Vorlieben anpassen 😉
Darauf folgen bei mir semihübsche (je nach Lust) Monats-Deckblätter bei denen ich bisschen Kritzeln übe, und auf die dann monatliche und wöchentliche Listen, ein Einnahmen-/ Ausgabentracker sowie was ich diesen Monat gerne erreichen, kochen, basteln… möchte. Wenn der Monats- und Wochenteil abgeschlossen ist folgen tägliche To-Do Listen, die ich meist am Abend davor unter Zuhilfenahme meines Kalenders schreibe. Viele schreiben die sogenannten „dailies“ auch bereits am Beginn der Woche, das lässt mich aber mit der Platzaufteilunbg nicht so flexibel sein wie ich möchte.

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Als Zubehör verwende ich wie bei meinem Kalender auch gerne die Faber Castell Pitt Artist Pens in verschiedenen Stärken, da die nicht auf die Rückseite durchdrücken oder ausbluten. Zum Vorzeichnen natürlich einen Bleistift und Radiergummi, wobei ich hier mittlerweile den dünnen Radiergummistift Präzisionsradierer sehr zu schätzen weiß, mit dem ich genau diese Linien ausradieren kann die ich möchte, und nicht die halbe Seite. Meiner ist vor cirka tausend Jahren mal bei Bösner gekauft, gibt’s aber so ähnlich auch auf Amazon (Suchbegriff „Präzisionsradierer). Natürlich darf auch ein Lineal nicht fehlen, und die Tombow Brush Pens nutze ich, wenn ich mal Lust auf einen Klecks Farbe habe.

Ich hoffe, ihr habt einen Einblick in meine Planung bekommen und vielleicht auch brauchbare Tipps,
viel Spaß beim Planen des neuen Jahres, alles Liebe und passt auf euch auf!

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